Rettungshunde – Hunderassen für Anfänger

THW Rettungshunde – Die Hunderassen – Hund als Rettungshund

thw rettungshunde hunderassen mit hund im einsatzTHW Rettungshunde: Bei der Suche oder Bergung von vermissten oder verschütteten Personen spielt Zeit eine wesentliche Rolle, um Leben retten zu können. Bereits seit tausenden Jahren werden Hunde vom Menschen als Helfer und Retter in der Not eingesetzt. Bis heute werden die klugen Hunde u.a. bei der Bergung von Personen, welche einem Lawinenunglück zum Opfer fallen, oder nach einem Erdbeben verschüttet wurden eingesetzt. Durch ihren außerordentlich sensiblen und ausgeprägten Geruchssinn sind Hunde moderner Technik oftmals sogar einen Schritt voraus. Die unterschiedlichen Hunderassen haben jedoch unterschiedliche Fähigkeiten und Eigenschaften.

THW Rettungshunde bei Biologischen Ortung

Bei der sogenannten Biologischen Ortung werden Trümmer-und Flächenhunde eingesetzt. Trümmerhunde haben die Aufgabe, nach verschütteten Personen, beispielsweise nach einem Erdbeben oder nach dem Einstürzen eines Gebäudes, zu suchen. Flächenhunde werden dann eingesetzt, wenn Personen vermisst werden. Da ein Hund die Fähigkeit besitzt, doppelt so gut, wie die Menschen hören zu können, über einen äußerst feinen Geruchssinn verfügt und zudem auch Frequenzen wahrnimmt, welche das menschliche Gehör nicht wahrnehmen kann, sind sie als Rettungshunde in der Lage, die vermissten Personen aufzuspüren. Hunde haben die Fähigkeit, bis zu 300 Mal in der Minute zu Atmen, wodurch sie in der Lage sind, permanent neue Gerüche aufzunehmen. Ein Hund kann erkennen, ob eine Person bewusstlos, bei Bewusstsein oder leblos ist. Ob dieser einzigartigen Fähigkeiten eignet sich allerdings nicht jeder Hund als Rettungshund.

Die Ausbildung der Rettungshunde

Dadurch, dass die unterschiedlichen Hunderassen über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen, werden die THW Rettungshunde entsprechend ihrer Eigenschaften ausgebildet und eingesetzt. Zu Beginn der Ausbildung zum Rettungshund sollte das Tier 6 bis 12 Monate alt sein. Ältere Hunde können nicht mehr mit einer Ausbildung beginnen. Das Wesen des Hundes spielt eine wesentliche Rolle. Indem ein sogenannter Wesenstest durchgeführt wird, kann herausgefunden werden, ob sich der Hund als Rettungshund eignet. Sind die Vorraussetzungen erfüllt, durchläuft der Hund unterschiedliche Stufen der Ausbildung. THW Rettungshunde, welche eingesetzt werden, haben eine Ausbildung von 3 Jahren absolviert.

Die unterschiedlichen Hunderassen und ihre Fähigkeiten als Rettungshunde

Für die Rettung aus Trümmern eignet sich der Schäferhund. Auf Grund seiner etlichen, positiven Eigenschaften, welche für das Aufspüren von Personen nötig sind, gilt er als idealer Rettungshund. Der Schäferhund hat gegenüber anderen Hunderassen eine überaus rasche Auffassungsgabe und ist sehr lernwillig. Als THW Rettungshunde sind Schäferhunde sehr belastbar und reagieren auch in sehr stressgeladenen Situationen sehr zuverlässig. Der Schäferhund ist sehr wendig und hat im Gegensatz zu anderen Hunderassen einen noch ausgeprägteren Geruchssinn, warum er sich sehr dazu eignet, Personen beispielsweise aus Trümmern aufzuspüren. Der Neufundländer ist der “Bademeister ” der THW Rettungshunde und gilt als Spezialist für die Rettung von Personen, die ertrinken. Nicht alle Rettungshunde sind so aufopferungsbereit, wie die Neufundländer.

Selbst bei totaler Erschöpfung bringen die intelligenten Tiere die gefährdete Person an Land, wobei sie versuchen, den Kopf der gefährdeten Person nicht unter Wasser tauchen zu lassen. Es kam bereits vor, dass diese Rettungshunde während eines Einsatzes ihr Leben gelassen haben. Das dichte Fell des Neufundländers ist wasserundurchlässig, was ihn vor Nässe und Kälte schützt. Der wohl bekannteste der THW Rettungshunde ist der Bernhardiner. Unter den Hunderassen gilt er als Lawinenhund, der heutzutage doch aber eher selten eingesetzt wird, da es sehr schwierig ist, diesen Hund zu züchten. Heutzutage werden wendigere THW Rettungshunde mit leichterer Körpermasse bei Lawinenunglücken eingesetzt. Gelegentlich sind Bernhardiner heute Begleiter der Bergwacht. Bernhardiner haben eine sehr große Opferbereitschaft, sind äußerst gutmütig und unempfindlich gegen Kälte.

2 Kommentare zu “THW Rettungshunde – Die Hunderassen – Hund als Rettungshund

  1. Tascha

    Hallo! Zum ersten Mal habe ich Ihre Seite besucht und finde sie sehr toll. Danke für wunderschöne Fotos und interessante Information.
    Unsere Firma beschäftigt sich mit der Herstellung von qualitativer professioneller Hundeausrüstung. Sehr oft geben wir Rabatte! Wenn Sie Interesse haben, so werden wir sich auf eine Zusammenarbeit sehr freuen.
    Mit herzlichem Gruß
    Tascha

  2. Mischke

    Hallo
    Ich.. (wir) interessieren und für die Rettungsstaffel.
    ..Für meine Tochter 16 Jahre alt mit ihrem Hund Leyla Labrador/Neufundländer Mix 7 Monate alt.
    Würden uns auf eine Nachricht freuen

    S.Mischke

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