Rettungshunde und Hunderassen für Anfänger - THW ASB oder BRH Hunde
Rettungshunde – Hunderassen für Anfänger
Rettungshunde und Hunderassen für Anfänger - THW ASB oder BRH Hunde

Rettungshunde und Hunderassen für Anfänger – Hund

rettungshunde der hund im einsatz

Als Rettungshunde werden speziell ausgebildete Hunderassen benannt, die eine Rettungshundeprüfung erfolgreich absolviert haben. Ein Hund, der für die Rettung ausgebildet wurde, arbeitet immer mit seinem Hundeführer im Team. Eine organisierte Gruppe mit mehreren Teams wird auch als Rettungshundestaffel bezeichnet. Zu den Einsatzschwerpunkten gehören unter anderem Flächensuche, Trümmersuche, Lawinensuche, Wasserrettung und Mantrailing sowie Leichensuche und Wasserortung. Natürlich werden auch Hunderassen für Anfänger genutzt. Auf diese speziellen Hunde gehe ich aber noch später im Detail ein.

Aufgaben der BRH Rettungshunde

Der Bundesverband Rettungshunde e.V. stellt 70 Staffeln bestehend aus verschiedenen Hunderassen mit mehr als 600 geprüften und einsatzfähigen BRH Rettungshunde Teams bereit. Sie sind befähigt verschüttete oder vermisste Menschen auch unter schwierigen Bedingungen zu finden und aus einer vermutlich lebensgefährlichen Situation zu retten. Der BRH ist nicht nur die älteste, sondern inzwischen auch die größte rettungshundeführende Organisation in Deutschland. Auch das Konzept für Auslandseinsätze mit Hund des Verbandes wird ständig weiterentwickelt.

Die Arbeit der DRK Rettungshunde – Staffel

Als Helfer des Sanitätsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes ist der Rettungshundeführer Mitglied der jeweiligen DRK-Bereitschaft. Der Hund, mit dem er ein Team bildet ist Eigentümer des Rettungshundeführers. Das Team kann also als wichtiges Element des Rettungseinsatzes wie etwa bei verwirrten oder vermissten Personen, Gasexplosionen oder Verschüttungen eingesetzt werden. Die Einsatz-Bereitschaft der DRK Rettungshunde Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes gilt rund um die Uhr, in jeder Woche des Jahres und an sieben Tagen der Woche. Der Einsatz der Rettungshundestaffel ist kostenfrei.

Aufgaben der ASB Rettungshunde im Einsatz

Bei der Suche nach vermissten oder verunglückten Menschen sind die ASB Rettungshunde des ASB, die über einen ganz besonders sensiblen Geruchssinn verfügen unersetzlich. Die von der Polizei alarmierte Rettungshundestaffel kann in kürzester Zeit zu einer Suchaktion ausrücken. Der ASB bildet verschiedene Hunderassen speziell für Trümmersuche, Flächensuche und Personensuche aus und lässt die Rettungshunde unter realistischen Bedingungen trainieren. Der ausgebildete Hund wird je nach eintreffender Situation eingesetzt. Flächensuchhunde werden beispielsweise vorwiegend im Wald eingesetzt und Trümmerhunde nach einer Gasexplosion. Generell folgen Trümmer- und Flächenhunde dem menschlichen Geruch und zeigen ihn an. Um den Geruch eines bestimmten Menschen aufzuspüren, werden Hunderassen zu den sogenannten Personenspürhunden ausgebildet. Der ASB setzt auch auf Hunderassen für Anfänger.

Die biologische Ortung der THW Rettungshunde

Das technische Hilfswerk erkundet Schadengebiete wie etwa nach Erdbeben, Einstürzen oder Explosionen und lokalisiert vermisste, verschüttete oder eingeschlossene Personen mittels technischen Ortungsgeräts. Die THW Rettungshunde werden am Einsatzort als erstes eingesetzt. Wird durch den Hund eine vermisste Person aufgespürt, kann das THW mit den technischen Ortungsgeräten die Suche verfeinern und die genaue Position bestimmen. Für dich Suche eignet sich nicht jeder Hund. Voraussetzungen sind der Körperbau und ein ausgeprägter Spieltrieb sowie das Wesen der einzelnen Hunderassen. Bei Beginn seiner Ausbildung sollte der Rettungshund sechs bis zwölf Monate alt sein.

Malteser Rettungshunde – Staffel

Die Malteser Rettungshunde werden für die Suche nach desorientierten und verwirrten Personen, Suizidgefährdeten und Kindern, die sich verlaufen haben sowie für die Suche nach Schockverletzten oder Verschütteten ausgebildet. Unterschiedliche Hunderassen stehen als Flächen- und Trümmerhunde sowie als Lawinen- und Personenspürhunde im Notfall zur Verfügung. Gemeinsame Übungen mit anderen Hundestaffeln oder der Sanitätsgruppe der Malteser Jugend und anderen Malteser-Einheiten sowie umliegenden Feuerwehren finden immer wieder statt. Die Rettungshunde werden ebenfalls geschult in Unterordnung wie beispielsweise das Gehorsamstraining und im Gerätetraining. Der Hundeführer wird ebenso ausgebildet. Zu den Bereichen gehören unter anderem die Erste-Hilfe, Funken und der Umgang mit dem Feuerlöscher, Karte und Kompass oder die Ausbildung an den einzelnen Fahrzeugen.

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